Kammerjäger – trifft das alte Klischee noch zu?

Kammerjäger – trifft das alte Klischee noch zu?

16 Januar 2020
 Kategorien: Schädlingsbekämpfung, Blog


Wespen am Dachboden, Ratten in den Zwischenräumen der Wände oder Mäuse im Haus, lassen sich Schädlinge nicht durch Eigeninitiativen vertreiben, wird ein Schädlingsbekämpfer gerufen. Ein seltener Beruf, wobei die Schädlinge nicht weniger werden. Durch ein sich veränderndes Klima und den Import von Produkten aus Asien, Afrika usw. und die daraus resultierende Zahl an Ungeziefer ein wichtiger Beruf.

In den Diensten des Königs

Der Begriff Kammerjäger geht auf das Mittelalter zurück. Ein Jäger, der sich meist in den Kammern eines Königspalastes auf die Jagd nach Schädlingen machte. Aus dieser Tätigkeit leitete sich die Bezeichnung ab. Heute werden jene, die Gebäude und Räumlichkeiten von Schädlingen befreien, auch Schädlingsbekämpfer genannt. Früher wurden meist Schadnager wie Ratten und Mäuse bekämpft. Auch Bettwanzen waren eine häufige Plage, die zum Einsatz der Schädlingsbekämpfer führten. Heute sind es neben altbekannten Schädlingen eine Reihe weiterer Ungeziefer wie Kakerlaken, Motten und insbesondere bei Trockenperioden Wespen, die Unternehmern oder Hausbesitzern Probleme bereiten.

Profis verfügen über umfangreiches Fachwissen

Die Schädlingsbekämpfung ist ein komplexes Tätigkeitsfeld. Jene, die diesen Beruf ausführen, müssen ein umfangreiches Wissen in Bereichen wie Toxikologie, Chemie oder Biologie haben. In ihrer Arbeit sind Kammerjäger, bspw. Grobbin Schädlingsbekämpfung, nur noch selten mit klischeehaften Schutzanzug und Gasmaske zu sehen. Auch Räumlichkeiten werden meist nicht mehr mit Pestiziden vernebelt. Stattdessen wird von professionellen Dienstleistern auf wirkstofffreie Bekämpfungsmethoden gesetzt.

Die moderne Art, Schädlinge zu bekämpfen

Betroffene, die keine Vernebelungsmittel für die Schädlingsbekämpfung wünschen, sollten sich im Vorfeld ausreichend informieren, welche Bekämpfungsmethoden eingesetzt werden. Beispielsweise UV-Lichtfallen. Durch diese Methode werden Insekten effektiv beseitigt, ohne das beispielsweise Insektenfallen konterminiert werden. Weitere Möglichkeiten zur wirkstofffreien Schädlingsbekämpfung bieten sich mit elektrischen Rattenboxen, Trockenheißdampf, Schlagfallen, Vogelabwehr, Taubenschutz etc. an. Ein Fachmann wird seine Kunden umfangreich informieren und einen passenden Lösungsvorschlag anbieten.

Das sollte bei der Wahl des Kammerjägers berücksichtigt werden

Bei der Suche nach einem passenden Schädlingsbekämpfer sollte der Fokus nicht auf den günstigsten, sondern bestmöglichen Anbieter gelegt werden. Im Idealfall ist einem ein regionaler Schädlingsbekämpfer mit gutem Image bekannt. Als Alternative bietet sich die Suche via Suchmaschine an. Bevor die Dienstleistung in Anspruch genommen wird, sollte in jedem Fall ein Kostenvoranschlag gemacht werden. Dies ist zwar keine Garantie dafür, dass ein Unternehmen über gute Fachkenntnisse verfügt, allerdings gibt ein Kostenvoranschlag Sicherheit, nicht zu viel zu bezahlen zu müssen.

Für einen Vergleich empfiehlt es sich, mehrere Angebote einzuholen. Neben dem Preis sollte die Art der Bekämpfungsmethode in die Entscheidung miteinbezogen werden. Wer im Internet nach einem Schädlingsbekämpfer sucht, sollte zudem sichergehen, dass das Unternehmen in Bezug auf den Umweltschutz, Arbeitsschutz, Rechtliches, Gesundheitsschutz usw. alle Richtlinien erfüllt. Kunden sollten immer im Hinterkopf behalten, heute braucht es keinen Großangriff mehr, um Schädlingen an den Kragen zu gehen.